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Software

  • HIT

  • HiQPN

  • APNN-Toolbox   

  • SLA Tool

* Text in Englisch

  • Dogge

  • Dogge Pax

  • ProFiDo

Leistungsbewertungs-Tools: Entwicklung und Einsatz

Parallel zu den methodischen Arbeiten am Lehrstuhl wird kontinuierlich die Entwicklung und Anwendung von Tools zur modellgestützten Leistungsbewertung (LB) verfolgt. Diese Tools ermöglichen dem Systembewerter eine problemnahe Systembeschreibung, weitestgehend unbelastet von Details der diversen Analysetechniken. Die Abbildung der Modellbeschreibung auf ein analysierbares Modell geschieht automatisch. Am LS IV entwickelte Tools umfassen u.a.:

HIT: (Postscript in englisch)

HIT ist eine Modellierungsumgebung, welche eine modulare und hierarchische Spezifikation auch großer komplexer Modelle erlaubt, die mittels Simulation und einer Vielzahl exakter und approximativer, analytischer und numerischer Techniken analysiert werden können.

HiQPN: (Postscript in englisch)

Das HiQPN-Tool unterstützt die Analyse von hierarchischen QPN-Modellen. QPN-Modelle bilden eine Obermenge zu farbigen GSPNs und Warteschlangennetzen und können sowohl bezüglich qualitativer als auch quantitativer Aspekte analysiert werden.

Die APNN-Toolbox unterstützt die funktionale (Invariantenberechnung, Lebendigkeit, Modelchecking) und quantitative Analyse (APNNsim, NSolve, Parallel, SupGSPN) von hierarchischen GSPN-Modellen. Der Editor APNNed dient der Modellierung von GSPNs. Desweiteren können die Analyse-Tools aus dem Editor herausgestartet werden und eine anschliessende Visualisierung der Ergebnisse ist möglich. Die Kommunikation zwischen APNNed und den Analysatoren erfolgt über das textuelle Austauschformat APNN (Abstract Petri net notation).

Das SLA Tool unterstützt die effiziente Berechnung von Schranken in hierarchischen Systemen für typische quantitative Größen in Service Level Agreements (SLAs) wie beispielsweise Anwortzeiten. Die Berechnung basiert auf den SLA-Spezifikationen der einzelnen Komponenten. Desweiteren berechnet das Tool entsprechende Schranken für notwendige Bedienkapazitäten, die ein Dienstanbieter zur Verfügung stellen muss, um die vereinbarten SLAs garantieren zu können.

ProFiDo ist ein grafisches Toolkit, das eine Vielzahl von Tools zur Anpassung und Modellierung von Ankunftsprozessen unterstützt. ProFiDo zeichnet sich aus durch

  • eine einheitliche Nutzung von kommandozeilen-orientierten Tools zur Anpassung von Prozessen

  • eine GUI zur grafischen Erstellung von Workflows

  • ein XML-Format zur Beschreibung von stochastischen Prozessen

  • einfache Erweiterbarkeit durch eine XML-Datei zur Konfiguration der GUI und Konverter-Skripte

  • ein integriertes Tool zur Erstellung von Plots (Dichtefunktion, Verteilungsfunktion, Autokorrelation, ...)

Alle Tools besitzen eine graphische Oberfläche und sind für übliche Workstations verfügbar. Sie sind vielfältig erprobt und eingesetzt, so zur Untersuchung von Betriebssystemen im Entwurfsstadium, zur Beurteilung zukünftiger Hardwarearchitekturen, zur Bewertung von verteilten Systemen und Telekommunikationssystemen. Sie eignen sich gleichermaßen zur Untersuchung von Transport-, Fertigungs-, logistischen u.ä. Systemen. Die praktische Verwendbarkeit der Tools dokumentiert sich in einer Vielzahl von externen Installationen in Universitäten, Forschungseinrichtungen und der Industrie.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.